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Ford Focus: Ein günstiger Kompaktklasse-Wagen erobert die Welt

Als weltweit meistverkaufter Wagen in den Jahren 2000 und 2001 präsentiert sich der Ford Focus seit nunmehr 14 Jahren auf dem deutschen Markt. Mittlerweile läuft der Focus dritter Generation vom Band, mit Hinzuzählung seines Vorgängermodells Ford Escort sogar in der vierten Baureihe.

Ab September 2005 wurde der sprichwörtliche Wolf im Schafspelz - Ford Focus ST - gebaut, der mit einem aufgeladenen 2,5-Liter-Fünfzylinder-Reihenmotor mit für diese Klasse brachialen 166 kW (225 PS) ausgestattet war. Im Jahr 2012 bringt Ford nun den neuen Focus ST auf den Markt. Außerdem ist für dieses Jahr die Einführung des Ford Focus mit Elektro- und Hybrid-Motor geplant.

Ihr Musterprotokoll PKW-Check für den Ford Focus

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Warum ist der Ford Focus für diepruefer.de-Kunden so ansprechend?

Erinnern wir uns an dieser Stelle an die Baureihen des Ford Focus

  • Ford Focus I 98’ Bj. 1998 – 2004, Benzin: 1.4 – 2.0 Liter, Diesel: 1.8 Liter
  • Ford Focus II 04’ Bj. 2004 – 2010, Benzin: 1.4 – 2.5 Liter, Diesel: 1.6 – 2.0 Liter
  • Ford Focus III 11’ Bj. Seit 2010, Benzin: 1.6 Liter, Diesel: 1.6 – 2.0 Liter


Ford bietet den Focus in verschiedenen Modellvarianten an, die in ihrer Klasse durchaus als günstig gelten. Erhältlich ist der Kompaktwagen als Fließheck, Stufenheck und als Kombi. Außerdem wurde der Focus von 2007 bis 2010 auch als Cabrio-Variante mit Stahlklappdach gebaut. Auch die vielfältige Motorenauswahl kommt den Kunden entgegen. Aktuell ist der Focus in sechs verschiedenen Benzin- und vier Diesel-Motoren erhältlich. Dabei reicht die Motorleistung von einem 80 PS starken Ottomotor bis hin zu einer Kraft von 225 PS, angetrieben durch einen Fünfzylinder-Turbomotor. Die stärkste Motorisierung wird derzeit im aktuellen Focus ST verbaut, der mit seinem 2,5-Liter-Turbo-Fünfzylinder ganze 305 PS bringt. Außerdem produziert Ford seinen Focus auf Wunsch als Flexi Fuel Variante mit 1.8 Litern, wobei das Fahrzeug mit einer beliebigen Mischung aus Superbenzin und Ethanol angetrieben wird.

Bereits bei den ersten Modellen 1999 wurden aufwendige technische Details verbaut. So besaß der Focus im Gegensatz zu seinen Konkurrenten Opel und VW bereits eine aufwendig konstruierte Hinterachse. Der Focus erster Generation verfügte über 4 Airbags, elektrische Fensterheber vorn, ABS und einer Zentralverriegelung (außer die Basisversion). Auch die Antischlupfregelung wurde bei stärkeren Motoren bereits serienmäßig verbaut. Weitere technische Zusatzoptionen, für die sich der Kunde entscheiden konnte, waren Tempomat, Bordcomputer, Klimaanlage, Sitzheizung und ESP.

Im Jahr 2001 erlebte der Focus ein Facelift durch die neu entwickelten Scheinwerfer mit getrenntem Fern- und Abblendlicht sowie integrierten Blinkern, einem veränderten Stoßfänger und Detailmodifikationen im Innenraum und der Elektrik.

Den Focus gibt es in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten. Zum einen ist der Kompaktklassewagen als Basisversion ohne elektrische Fensterheber und Zentralverriegelung erhältlich. Zum anderen ist er in der Grundausstattung Focus Ambiente, der Sportversion Focus Trend und der gehobenen Ausstattungsvariante Ghia erhältlich. Daneben gibt es noch zahlreiche Sondermodelle des Focus. Seit dem Facelift 2008 trägt der Focus die Züge des Mondeo. Die dritte Generation des Focus ist durch das neuartige „Kinetic-Design“ gekennzeichnet, was das Fahrzeug äußerlich geräumiger. Auch der Innenraum bekam einen Neuanstrich und besticht seither mit mehr Übersichtlichkeit der Instrumenteanordnung. Die Beliebtheit des Focus liegt nicht nur in der großen Vielfalt, sondern auch den zuverlässigen Sicherheitssystemen begründet. Nicht umsonst, erhielt der Focus bereits zweimal die volle Punktzahl beim NCAP-Crashtest. Außerdem wurde der Focus dritter Generation explizit für seinen Spurhalteassistenten und das Sicherheitssystem Active City Stop ausgezeichnet.

Welche Ratschläge geben unsere Sachverständigen den Kunden bei Ihrer Kaufentscheidung zum Ford Focus?

Unter den älteren Modellen des Ford Focus empfehlen unsere Kfz-Sachverständigen den 1,8-Liter-DI ab Baujahr 1999 sowohl mit 75 als auch mit 90 PS. Er besticht durch Haltbarkeit und niedrige Betriebskosten. Der Dieselmotor TDCi ab 2001 dagegen ist erfahrungsgemäß noch relativ anfällig.

Probleme beim Focus gibt es mit klappernden Stabilisatoren. Noch schlimmere Mängel sind häufig gerissene Zahnriemen und defekte Turbolader (Diesel), die teure Motorschäden zur Folge haben. Andere Schwachstellen beim Ford Focus sind Störungen in der Elektrik wie beispielsweise ungenaue Tankuhren, korrodierte Kennzeichenleuchten oder auch defekte Kraftstoffpumpenrelais. Typische Mängel bei den älteren Diesel-Modellen sind defekte Gaspedalsensoren und undichte Wasserpumpen. Lobenswert erwähnen unsere Sachverständigen einen absolut selten vorkommenden Ölverlust an Motor und Getriebe. Die Servolenkung dagegen weist ab und an Ölrückstände auf, worauf der potenzielle Gebrauchtwagenkäufer unbedingt achten muss.

Das Fahrwerk des Focus erster Generation ist kaum zu bemängeln. Die Straßenlage ist bestens, der Komfort ausreichend und auch die Haltbarkeit kann nur positiv erwähnt werden. Mit großer Sicherheit jedoch werden die ungenügend abgedichteten Radlager früher oder später bei den älteren Modellen Probleme bereiten. Die Baureihen der Jahre 1998 und 1999 schnitten in der ADAC Pannenstatistik aufgrund defekter Lichtmaschinen recht schlecht ab. Die häufig defekte Heckbeleuchtung und Bremsanlage sind ebenfalls Krankheiten des ansonsten recht robusten Focus. Auch beim Focus hat Ford weiter mit den typischen Rostproblemen zu kämpfen.

Vorrangig haben im Jahr 2011 Kunden die zweite Baureihe des Focus von unseren diepruefer.de-Sachverständigen untersuchen lassen. Der günstigste Focus darunter war für 4.799 € mit einer Laufleistung von 120.000km und einem 66kW-Dieselmotor aus dem Baujahr 2005 zu haben. Im Gegensatz dazu wurde der teuerste Ford Focus, Modell ST, zu einem Preis von 16.300 € für 49.000 gefahrene Kilometer, einem 166kW-Fünfzylinder-Turbomotor mit einer Erstzulassung im Jahr 2007 angeboten.

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