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FAQ

Wichtige Hinweise

Ich bin mit einem Kfz-Gutachten bzw. einem Gutachtenpunkt nicht zufrieden. Was kann ich tun?

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, indem Sie unser Kontaktformular ausfüllen. Wir prüfen jeden Fall genau und sind bei Problemen an Kundeninformationen sehr interessiert. 

Hinweis: Eine Mängelanzeige ist nur innerhalb von 20 Tagen nach Auftragsabschluss möglich.

Warum ist das Einverständnis des Anbieters notwendig?

Wir möchten Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass Sie verpflichtet sind, das mündliche Einverständnis des Fahrzeuganbieters für eine Begutachtung durch einen Kfz-Sachverständigen einzuholen. Dies ist für eine fachgerechte Fahrzeugbegutachtung notwendig.

Ein Nichtzustandekommen einer Begutachtung oder ein Abbruch wegen Verweigerung des Anbieters durch:

  • mehrmaliges Vertrösten des Kfz-Sachverständigen bei der Terminvereinbarung, sodass letztlich kein Zustandekommen eines Begutachtungstermins möglich ist;
  • den Verweis des Kfz-Sachverständigen vom Gelände;
  • das Nichtvorstellen des Fahrzeuges aus unterschiedlichen Gründen;
  • die Untersagung von Lackdickenmessungen;
  • die Untersagung der Unterbodenbegutachtung mittels einer Hebebühne;
  • die Untersagung der Anfertigung von Fahrzeugfotos;
  • die Untersagung einer Probefahrt bzw. Nichtbereitschaft, ein zugeparktes Fahrzeug für eine Probefahrt freizugeben

führt zu unnötigen Mehrkosten für Sie. 

Leerfahrten des Kfz-Sachverständigen sind durch Sie als Beauftragenden zu tragen und werden Ihnen mit einer Fahrtkostenpauschale in Rechnung gestellt bzw. von Ihrem Erstattungbetrag abgezogen. Bei Abbruch nach Beginn der Begutachtung erhalten Sie keine Erstattung.

Eine fehlende Einverständniserklärung des Anbieters führt regelmäßig zu Verzögerungen bei der Terminvereinbarung. Wir bitten Sie daher in Ihrem eigenen Interesse, offen und korrekt mit dem Anbieter des Fahrzeugs über Ihr Anliegen, eine Fahrzeugbegutachtung durch einen Kfz-Experten durchführen zu lassen,  zu sprechen.

Für die Kommunikation mit dem Anbieter sind Sie als Kunde selbst verantwortlich! Indem Sie dem Anbieter offen und ehrlich den Grund für die Prüfung erläutern (z.B. um Transportschäden abzusichern), erleichtern Sie uns die Durchführung der Begutachtung enorm. Für ein vollständiges Gutachten muss der Anbieter die Begutachtungsbedingungen gewährleisten und mit dem Sachverständigen zusammenarbeiten. Falls es aufgrund von mangelnder Kooperation des Anbieters zu einer Einschränkung der Bedingungen kommt, wirkt sich das negativ auf die Aussagefähigkeit Ihres Gutachtens aus.

Was ist vor einer Begutachtung zu beachten?

Sie haben Ihr Traumauto gefunden und sind an einer Begutachtung interessiert? Dann ist es wichtig, vorab folgende Punkte mit dem Fahrzeughalter zu klären:

 1. Ist der Fahrzeughalter einverstanden und unterstützt die Begutachtung?
Voraussetzung für eine Begutachtung ist es, dass der Verkäufer oder Händler auch mit einer Begutachtung einverstanden ist. Um unnötige Gebühren zu vermeiden, die mit einer Stornierung verbunden sind, ist es für Sie notwendig, das Einverständnis des Anbieters einzuholen.

 2. Ist das Fahrzeug von allen Seiten frei zugänglich und zugelassen?
Grundsätzlich ist eine Probefahrt in allen Leistungspaketen enthalten. Diese Probefahrt bedingt allerdings eine Haftpflichtversicherung zum Fahrzeug oder ein für die Probefahrt freigegebenes, geschlossenes Betriebsgelände. Zusätzlich muss das Fahrzeug auch zugelassen sein oder über ein rotes Kennzeichen verfügen. Bitte beachten Sie, dass unsere Sachverständigen aus rechtlichen Gründen keine roten Kennzeichen zur Verfügung stellen können. Diese müssen vom Verkäufer bereitgestellt und zum Begutachtungstermin am Fahrzeug angebracht sein, bzw. zu Beginn durch den Fahrzeughalter angebracht werden.

Voraussetzungen für die Durchführung einer Probefahrt sind außerdem eine volle Batterie sowie ausreichend vorhandener Kraftstoff. Darüber hinaus sollte das Fahrzeug frei zugänglich, also nicht zugeparkt sein, damit der Kfz-Sachverständige Ihr Fahrzeug ohne Einschränkungen prüfen kann.

Auch hier sollten Sie als Kunde mit dem Verkäufer des Fahrzeugs kurz telefonisch abklären, ob der Sachverständige eine Probefahrt durchführen darf und die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen bzw geschaffen werden.

 3. Ist eine Hebebühne vorhanden?
Fragen Sie bei Ihrem Verkäufer oder Händler nach, ob eine Hebebühne zur Begutachtung verfügbar ist und genutzt werden kann. Sollte keine Hebebühne zur Verfügung stehen (z.B. ist dies oft bei privaten Verkäufern der Fall), wird der Kfz-Sachverständige Sie darüber informieren und, falls möglich, eine Hebebühne kostenpflichtig (ca. 10 - 30 €) für Ihr Fahrzeug anmieten. Falls dies nicht möglich ist, ist auch eine Stornierung oder Abstufung in ein niedrigeres Leistungspaket durch Sie als Kunde möglich.

 4. Sind die Fahrzeugpapiere vorhanden?
Bitte stellen Sie sicher, dass zum Zeitpunkt der Begutachtung alle Dokumente und Papiere im Fahrzeug bereitliegen, damit unser Experte ein vollständiges Gutachten erstellen kann.

Sollten Sie zudem an der Prüfung von Sondereinbauten oder einer LPG-Gasanlage (Dichtigkeit, Zustand, etc.) interessiert sein, so stellen Sie bitte dazu über das Bemerkungsfeld in der Beauftragung eine Anfrage. Diese Prüfungen sind standardmäßig kein Leistungsbestandteil.

Bitte beachten Sie, dass Abweichungen von den Idealbedingungen zu Abstrichen bei der Aussagefähigkeit der Gutachten führen.

Welche Auswirkungen haben eingeschränkte Bedingungen auf das Gutachten?

Durch hinderliche lokale und sachliche Umstände kann die Aussgefähigkeit eines Kfz-Gutachtens erheblich eingeschränkt werden, da bestimmte Bauteile ggf. nicht begutachtet werden können. Wenn die Begutachtung eines Bauteils aufgrund einer bestimmten Situation, welche der Kfz-Sachverständige nicht zu vertreten hat, unmöglich ist, dann erfolgt daraufhin kein Preisnachlass.

Schlechter Zugang zum Fahrzeug: 
Wenn das Fahrzeug zugeparkt ist, kann keine Probefahrt durchgeführt werden. Dadurch können Schäden und Mängel nur eingeschränkt beurteilt werden.

Nicht gegebene Fahrtüchtigkeit des Fahrzeuges:
In diesem Fall ist kein Probelauf des Antriebsaggregates, keine Probefahrt und keine optimale Unterbodenbegutachtung möglich, da eine Hebebühne nicht erreicht werden kann. Der aufgezogene Reifensatz muss den Witterungsbedingungen entsprechen (StVO), damit eine Probefahrt durchgeführt werden kann.

Fehlende Zulassung des Fahrzeuges: 
Dies führt zu einer eingeschränken Probefahrt auf dem Gelände (nur wenn dies vorort möglich ist).

Fehlende oder belegte Hebebühne: 
Wenn die Hebebühne nicht vor Ort genutzt werden kann, führt auch dies zu Abstrichen bei der Unterbodenbegutachtung.

Schlechte Lichtbedingungen:
Diese beeinträchtigen die Erkennung von Schäden und Mängeln.

Nasse oder unsaubere Oberfläche: 
Diese erschwert ebenfalls die Erkennung von Schäden und Mängeln.

Unvollständige oder fehlende Fahrzeugpapiere:
Dies kann zu Verzögerungen bei der Fertigstellung des Gutachtens führen, da die Papiere für ein Gutachten zwingend erforderlich sind.

Welche Gebühren werden wann erhoben?

Während der Auftragsbearbeitung kann es zu verschiedenen Sachverhalten kommen, welche eine Stornierung oder einen Auftragsabbruch nach sich ziehen:

1. Bei der Beauftragung wurde eine falsche Fahrzeug- oder Preiskategorie angegeben
Sollte sich nach der Beauftragung herausstellen, dass das zu prüfende Fahrzeug einer anderen Fahrzeug- oder Preiskategorie zuzuordnen ist, als bei der Beauftragung angegeben wurde, so ist dies mit einer Umbuchung oder Stornierung des Auftrages verbunden. Im Falle einer Umbuchung ist der Differenzbetrag zum Preis der korrekten Leistung zu zahlen, sofern der Preis der korrekten Leistung über dem der ursprünglich beauftragten Leistung liegt. Sollte der Preis der korrekten Leistung niedriger sein als der Preis der ursprünglich beauftragten, so erhalten Sie den Differenzbetrag zurückerstattet. Im Falle einer Stornierung vor Durchführung der Begutachtung erhalten Sie den Leistungsbetrag abzüglich einer Stornierungsgebühr und ggf. einer Fahrtkostenpauschale erstattet. Sollte der Auftrag erst nach Durchführung der Begutachtung storniert werden, so erhalten Sie keine Erstattung des Leistungsbetrages oder Gutschrift.

 2. Ihr Auftrag konnte nicht zugewiesen werden
Leider konnten wir Ihren Auftrag an keinen unserer Kfz-Sachverständigen vor Ort vermitteln. Unsere Kfz-Sachverständigen waren aus nicht definiertem Grund (dazu zählen z.B. Krankheit, terminliche Gebundenheit, Urlaub, Schulungen und andere Ereignisse) nicht in der Lage, Ihren Auftrag zu realisieren. Aus unserer Sicht ist daher kein Auftrag zustande gekommen. Dementsprechend fallen für Sie keine Gebühren an und Sie erhalten den gesamten Leistungsbetrag zurückerstattet.

3. Der nächstmögliche Begutachtungstermin wäre für Sie zu spät
Leider konnten wir die Begutachtung des beauftragten Fahrzeuges nicht in einer für Sie zumutbaren Zeit realisieren. Aus unserer Sicht ist daher kein Auftrag zustande gekommen. Dementsprechend fallen für Sie keine Gebühren an und Sie erhalten den gesamten Leistungsbetrag zurückerstattet.

4. Unzureichende Begutachtungsbedingungen
Im Rahmen der Terminvereinbarung für die Begutachtung erkundigte sich unser Kfz-Sachverständiger über die vorhandenen Bedingungen. Er informierte Sie über die mögliche Qualitätsminderung bei der Zustandsbewertung, welche durch Einschränkungen bei der Sicht- oder Funktionsprüfung entstehen könnte. Sie haben sich daraufhin für den Abbruch des Auftrages entschieden. In diesem Fall erhalten Sie den Leistungsbetrag abzüglich einer Stornierungsgebühr erstattet.

5. Ihr Fahrzeug wurde verkauft, bevor der Kfz-Sachverständige zur Begutachtung aufgebrochen ist
Leider wurde das zu begutachtende Fahrzeug zwischenzeitlich verkauft. Unser Kfz-Sachverständiger wurde rechtzeitig darüber in Kenntnis gesetzt, sodass er nicht zum Ort der Begutachtung aufgebrochen ist. Somit ist keine Leerfahrt entstanden und Sie erhalten den Leistungsbetrag abzüglich einer Stornierungsgebühr erstattet.

6. Ihr Fahrzeug wurde verkauft, nachdem der Kfz-Sachverständige zur Begutachtung aufgebrochen ist
Leider wurde das zu begutachtende Fahrzeug zwischenzeitlich verkauft. Unglücklicherweise wurde unser Kfz-Sachverständiger erst nach Ankunft am Ort der Begutachtung darüber informiert. In diesem Fall erhalten Sie den Leistungsbetrag abzüglich einer Stornierungsgebühr und einer Fahrtkostenpauschale erstattet.

7. Auftragsabbruch vor Beginn der Begutachtung am Fahrzeugstandort
Nach Ankunft des Kfz-Sachverständigen am Ort der Begutachtung mussten unzureichende Bedingungen für eine qualifizierte Fahrzeugbegutachtung festgestellt werden, welche aufgrund von Falschangaben auf Seiten des Anbieters vorher nicht identifiziert werden konnten. Im schlimmsten Falle verweigerte der Anbieter eine qualifizierte Begutachtung vollkommen. Nach Rücksprache mit Ihnen wurde der Auftrag vor Beginn der Begutachtung abgebrochen. In diesem Fall erhalten Sie den Leistungsbetrag abzüglich einer Stornierungsgebühr und einer Fahrtkostenpauschale erstattet.

8. Auftragsabbruch nach Beginn bzw. Abschluss der Begutachtung
Sollten Sie den Auftrag während oder nach der Durchführung der Begutachtung aufgrund der Ihnen durch unseren Kfz-Sachverständigen mitgeteilten Informationen abbrechen wollen und auf die Erstellung des Gutachtens verzichten, so erhalten Sie keine Erstattung des Leistungsbetrages oder Gutschrift.

Bitte beachten Sie für detaillierte Informationen bezüglich der Höhe der jeweiligen Gebühren unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Wie und wann kann ich einen Auftrag stornieren?

Eine Stornierung können Sie im Kundenkonto unter "Bestellungen" vornehmen. Sie können allerdings nur dann stornieren, wenn die Begutachtung Ihres Fahrzeuges noch nicht durchgeführt wurde, das heißt, wenn der Kfz-Sachverständige noch nicht vor Ort war und die Leistung somit noch nicht erbracht wurde. Sollte der Sachverständige die Anfahrt bereits auf sich genommen haben, dann sind zusätzlich zu der nach AGB fälligen Stornierungsgebühr in Höhe von 30 €  auch die Kosten einer Leerfahrt von Ihnen zu tragen.

Nach erfolgter Stornierung erhalten Sie per E-Mail eine Stornierungsbestätigung (erst dann ist die Stornierung gültig) sowie eine Gutschrift Ihres gezahlten Leistungsbetrages abzüglich der Stornierungsgebühr. Diese Gutschrift überweisen wir Ihnen über den von Ihnen gewählten Zahlungsweg innerhalb von 2 - 3 Werktagen zurück. 

Zur Zeit sind noch nicht alle meine Fragen beantwortet. Was kann ich tun?

Sie haben sich die FAQ bereits durchgelesen, aber Ihre Fragen sind noch nicht alle geklärt?

Dann senden Sie uns doch eine Anfrage oder rufen Sie uns innerhalb der Geschäftszeiten an! Wir sind werktags von 8:00 bis 16:00 Uhr unter +49 (0) 3641 / 3868021 erreichbar.